LESETIPPS

In den letzten Monaten habe ich eine Reihe von Büchern gelesen.
Die Bücher, die mir gefallen haben, habe ich hier unten als Lesetipps aufgeführt.

Antje Ravic Strubel:
Gebrauchsanweisung für Schweden
Eine alte Villa in Värmland, inmitten der Wälder, unweit von Selma Lagerlöfs Wohnhaus: Antje Rávic Strubel spürt ihrer Sehnsucht nach und begegnet dabei Pippi Langstrumpf, Männern mit Kinderwagen und fast keiner Mücke. Sie verrät, warum man Holzhäuser knallrot anstreicht. Wie Wintersport zum Volksfest wurde und womit Köttbullar und Safran kuchen am besten schmecken. Weshalb es in Schwe den kaum Ikea-, aber so viele Antikmärkte und De signer gibt. Dass schon die Nationalhymne von der Liebe zur Natur erzählt. Warum der Wodkagürtel so locker sitzt und der Polarkreis gleichzeitig in zwei Richtungen wandert. Was Gotland zum Paradies für Individualreisende macht. Wie es um die supersoziale Marktwirtschaft bestellt ist. Und was Sie tun sollten, wenn Sie beim Himbeerpflücken von einem Elch überrascht werden.
Martin Suter „Die dunkle Seite des Mondes“
Starwirtschaftsanwalt Urs Blank, fünfundvierzig, Fachmann für Fusionsverhandlungen, hat seine Gefühle im Griff. Doch dann gerät sein Leben aus den Fugen. Ein Trip mit halluzinogenen Pilzen führt zu einer gefährlichen Persönlichkeitsveränderung, aus der ihn niemand zurückzuholen vermag. Blank flieht in den Wald. Bis er endlich begreift: Es gibt nur einen Weg, um sich aus diesem Alptraum zu befreien.

Martin Suter „Small World“
Erst sind es Kleinigkeiten: Konrad Lang stellt aus Versehen seine Brieftasche in den Kühlschrank. Bald vergißt er den Namen der Frau, die er heiraten will. Je mehr Neugedächtnis ihm die Krankheit – Alzheimer – raubt, desto stärker kommen früheste Erinnerungen auf. Und das beunruhigt eine millionenschwere alte Dame, mit der Konrad seit seiner Kindheit auf die ungewöhnlichste Art verbunden ist.
Informationen über den Autor:
Martin Suter, geboren 1948 in Zürich, lebt mit seiner Frau in Spanien und Guatemala. Er war Werbetexter und erfolgreicher Werber, ein Beruf, den er immer wieder durch andere Schreibtätigkeiten ergänzt oder unterbrochen hat. Unter anderem „GEO“-Reportagen, zahlreiche Drehbücher für Film und Fernsehen. Seit 1991 lebt er als freier Autor, seit 1992 schreibt er die wöchentliche Kolumne „Business Class“ in der „Weltwoche“
Julia Cameron „Der Weg des Künstlers“
Beschreibung:
Persönliche Kreativität wecken und Selbstvertrauen, Individualität und innere Stärke fördern – das praktische Übungsbuch zu Camerons „Der Weg des Künstlers“. Dieses Arbeitsbuch orientiert sich an dem 12-wöchigen Aufbau von Der Weg des Künstlers, in dem jede Woche einem bestimmten Thema gewidmet ist – wie etwa das Wiedergewinnen von Identität, von Mitgefühl, von Verbundenheit. Es bietet über 100 Aufgaben und Übungen zu den einzelnen Themen sowie jeweils sogenannte Check-Ins, die dabei helfen, die vergangene Woche Revue passieren zu lassen und zu reflektieren. Das Arbeitsbuch ist eine komprimierte Form des Klassikers; es beschränkt sich auf den praktischen Aspekt und ist dazu gedacht, Aufgaben und Überlegungen direkt ins Buch hineinzuschreiben.
Paul Theroux
Der alte Patagonien-Express
sehr lesenswerte Reisebeschreibung über eine Zugfahrt in Südamerika.

Arto Paasilinna «Die Giftköchin»

Arto Paasilinna schildert in seinem neuen Roman den furiosen Kampf, den die Offizierswitwe Linnea gegen ihren Neffen Kauko und dessen beide Kumpane zu führen gezwungen ist. Die drei jungen Männer, Kriminelle der übelsten Sorte, haben Linnea ein Testament diktiert und verwenden alle ihre Energie und Phantasie darauf, die alte Dame «abzumurksen». Abenteuer folgt auf Abenteuer, und Paasilinna erzählt pointiert und in flottem Tempo. Wie in seinem ebenfalls ins Deutsche übersetzten Roman «Der heulende Müller» (1996) verarbeitet Paasilinna auch in der «Giftköchin» ernste Themen auf burleske Art. Immer wieder räsoniert der Ganove Kauko über die «grossen Fragen» des Lebens, und er kann es nicht fassen, dass Gerichtsurteile gleich hoch ausfallen, «ungeachtet, ob man einen jungen oder einen uralten Menschen getötet hat . . .». Fürwahr ein echter Paasilinna!

Sven Regener „Herr Lehmann“
KurzbeschreibungDer Wahlkreuzberger Lehmann ist noch keine dreißig, und er liebt sein ereignisloses Leben. Jahrelange Ausweichmanöver und heroische Trägheit haben ihn bisher erfolgreich vor den Ansprüchen seiner Umwelt verschont, bis das Jahr 1989 beginnt. Das Jahr der Wiedervereinigung stellt Herrn Lehmann auf eine harte Probe … In seinem gefeierten Debüt heftet sich Regener an die Fersen seines charmanten Protagonisten, der eine ungewöhnliche Reise durch den Mikrokosmos des Berliner Stadtviertels antritt. „Es gab wohl keinen besseren Romanhelden als Herrn Lehmann, um das Desinteresse des Westens an den Veränderungen in Berlin einzufangen – und unterhaltsam zu erzählen.“ Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung „Die Dialoge entfalten einen sprühenden Witz, wie man ihn selten antrifft in einem deutschen Roman. Und er geht auch bei wiederholtem Lesen nicht verloren.“ Neue Zürcher Zeitung „

Pablo Neruda „Ich bekenne, ich habe gelebt“

Pablo Neruda, einer der größten Dichter des 20. Jahrhunderts und einzigartig als Mensch, Politiker und Humanist, hat mit seinen Memoiren ein grandioses Dokument seines Lebens und seiner Welt hinterlassen.

Informationen über den Autor:
Pablo Neruda wurde am 12. Juli 1904 als Sohn eines Eisenbahners in Parral geboren und starb am 23. September 1973 in Santiago de Chile. 1921 Beginn des Studiums in Santiago de Chile, seit 1923 regelmäßige Veröffentlichungen von Gedichten, 1927-32 chilenischer Honorarkonsul im Fernen Osten, 1935 Konsul in Madrid, 1937 Rückkehr nach Chile, 1949-52 Emigration und zahlreiche Reisen u. a. auf dem amerikanischen Kontinent. 1969 wird Neruda zum Präsidentschaftskandidaten der KP aufgestellt. Er verzichtet zugunsten von Salvador Allende. 1971 Nobelpreis für Literatur. Pablo Neruda überlebte den gewaltsamen Sturz Allendes und den Militärputsch in Chile am 11. September 1973 nur um zwölf Tage.

p.s.
Was fällt uns denn eigentlich zum datum des Mordes an Allende, dem 11. september ein?? ein zufall??

Tiziano Terzani, „Fliegen ohne Flügel“

Tiziano Terzani ist 1938 in Florenz geboren, in Europa und den USA ausgebildet, kannte Asien wie kaum ein anderer westlicher Journalist. Von 1972 bis 1997 war er dort Korrespondent des SPIEGEL – anfangs in Singapur, dann in Hongkong, Peking, Tokio und Bangkok. 1975 war er einer der wenigen westlichen Reporter, die in Saigon blieben, als Kommunisten die Stadt übernahmen. Terzani lebte bereits fünf Jahre in China, als er 1984 plötzlich verhaftet, antirevolutionärer Aktivitäten beschuldigt, einen Monat umerzogen und schließlich ausgewiesen wurde. Nach mehrjährigen Aufenthalten in Japan und Thailand ging Terzani 1994 nach Indien, von wo aus er bis 1997 für den SPIEGEL berichtete. Im Sommer 2004 erlag Tiziano Terzani einer Krebserkrankung.
“In diesem Jahr darfst du nicht fliegen. Nicht ein einziges Mal.“ Aufgrund der Warnung eines chinesischen Wahrsagers vor einem Flugzeugabsturz begann für den Asienkorrespondenten des Spiegel ein ungewöhnliches Jahr der Reisen mit allem, was keine Flügel hat. Entstanden ist ein faszinierender Länderbericht mit tiefen Einblicken in asiatische Lebensweisen zwischen materialistischer Moderne und traditionellen magischen Praktiken.



Andrea Thiele
„Ein Jahr in der Toskana“

Andrea Thiele hat gemacht, wovon viele träumen: Sie hat Regen und Nebel den Rücken gekehrt und sich im sonnigen Herzen der Toskana niedergelassen. In diesem Buch erzählt sie von Häuschen im Olivenhain, von der Kunst des `arrangiarsi´, vom Nummern-Ziehen beim Bäcker und davon, wie es ist, ohne Helm mit einer Vespa in der Sonne Italiens zum Markt zu fahren.



lacucina„La Cucina Siciliana oder Rosas Erwachen von Lily Prior

Wer sagt denn, dass eine Bibliothekarin nicht sinnlich sein kann?
Anregende Unterhaltung mit Sizilien, Kochen, Essen, Mafia, Sex usw….

images

Arnaldur Indridason „Nordermoor“ ein Island Krimi
schön zu lesender krimi aus island. in dem roman regnet’s nur, meint man, und es regnet eigentlich die ganze zeit. es sieht so aus, als würde es sich um einen sinnlosen und schlampigen mord handeln, aber dann wird es bis zum schluss richtig spannend und hochaktuell.

Martin Suter Business Class
aus der Welt des mittleren Managements mit ihren überaus pointiert gezeichneten Darstellern. Herrlich!!

Jan Weiler
„Maria, ihm schmeckt’s nicht!<

Geschichten des Autors von seiner italienischen Sippe. Stellenweise richtig lustig!

Schreibe einen Kommentar

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: